
03.02.2026
Jerez de la Frontera
Zwei intensive Testtage im WSBK & WSSP-Umfeld
Ende Januar absolvierte das von Yamaha unterstützte Team APRECO mit Dirk Geiger zwei Testtage im Rahmen des offiziellen WSBK-Tests in Jerez de la Frontera. Auf dem Circuito de Jerez Ángel Nieto stand vor allem die Weiterentwicklung des Gesamtpakets im Vordergrund, auch wenn die äußeren Bedingungen die geplante Testarbeit teilweise einschränkten.
Der erste Testtag verlief überwiegend im Regen, sodass Geiger zunächst nur kurze Runs absolvierte, um ein grundlegendes Gefühl für Motorrad und Gripverhältnisse zu bekommen. Am zweiten Tag boten sich schließlich einige trockene Phasen, die gezielt für wichtige Vergleichsfahrten genutzt wurden.

Schritt für Schritt nach vorne
Trotz der begrenzten Fahrzeit konnte Dirk Geiger positive Erkenntnisse aus dem Test ziehen. Gemeinsam mit dem Team arbeitete er verschiedene Abstimmungen durch und sammelte wertvolle Eindrücke, insbesondere in den trockenen Sessions.
„Wir konnten leider nicht alles testen, was wir geplant hatten, aber für die verfügbare Zeit lief es eigentlich ganz gut“, erklärte Geiger. „Vor allem am zweiten Tag haben sich ein paar Dinge gut angefühlt und ich würde sagen, dass wir definitiv Schritte nach vorne gemacht haben.“ - Dirk Geiger

Wichtige Erkenntnisse trotz Sturz
Auch wenn der Umfang der Testarbeit begrenzt blieb, nutzte Geiger jede Möglichkeit, um neue Eindrücke zu sammeln und das Setup weiter einzugrenzen. Am Ende des Tests kam es in der ersten Kurve zu einem kleinen Zwischenfall durch ein einklappendes Vorderrad. Es handelte sich dabei um Geigers ersten Sturz auf der Yamaha R9, der ohne größere Folgen blieb.
„Am Ende gab es leider ein kleines Malheur“, so Geiger. „Das gehört dazu und daraus nehmen wir unsere Lehren mit.“

Blick nach vorne
Unterm Strich überwiegt für Dirk Geiger ein positives Gesamtbild. Die gesammelten Daten und Erfahrungen bilden eine solide Basis für die weitere Entwicklung. Geiger blickt zuversichtlich auf die kommenden Aufgaben und freut sich darauf, bei den anstehenden Tests weiter an Setup und Fahrgefühl zu arbeiten.









