
02.06.2026
Tschechien
Herausforderndes Wochenende trotz starker Pace
Die zweite Runde der EURO MOTO Supersport-Saison in Brünn erwies sich als anspruchsvolles Wochenende für Dirk Geiger und das Team APRECO.
Obwohl er mit hohen Erwartungen anreiste, kämpfte Geiger von Anfang an damit, das richtige Gefühl für die Yamaha R9 zu finden, während Fahrer und Team nach der richtigen Setup-Richtung suchten.
„Insgesamt war es ein hartes Wochenende für uns“, erklärte Geiger. „Von Anfang an hatten wir ein wenig Mühe, das richtige Gefühl aufzubauen.“
Trotz der Herausforderungen zeigte Geiger das ganze Wochenende über eine starke Pace und blieb an der Spitze konkurrenzfähig.
„Das Team hat mich großartig unterstützt“, sagte er. „Aber leider konnten wir nicht wirklich die passende Lösung finden.“

Starkes Qualifying trotz schwierigem Fahrgefühl
Auch ohne sich auf dem Motorrad vollkommen wohlzufühlen, lieferte Dirk Geiger ein starkes Qualifying ab und sicherte sich mit einer Rundenzeit von 2:01.628 Startplatz 2, wobei er die Pole-Position um nur 0,169 Sekunden verpasste.
Das Ergebnis bestätigte einmal mehr das Potenzial des Pakets und brachte Geiger für beide Rennen direkt in den Kampf an der Spitze.

Probleme mit dem Vorderreifen beeinträchtigen Rennen 1
Rennen 1 entwickelte sich schnell zu einer schwierigen Herausforderung, da Geiger über die Renndistanz stark mit dem Gefühl für das Vorderrad und dem Reifenverschleiß zu kämpfen hatte.
„In Rennen 1 hatte ich massiv mit der Front zu kämpfen“, erklärte Geiger. „Es war schwierig, die Pace zu halten und gleichzeitig zu versuchen, die Reifen zu schonen.“
Im Verlauf des Rennens ließ die Leistung des Vorderreifens deutlich nach, was seine Möglichkeiten, voll anzugreifen, einschränkte.
„Leider hat der Vorderreifen komplett abgebaut“, gab Geiger zu.
Trotz der Schwierigkeiten sicherte sich Dirk Geiger dennoch Platz 2 in Rennen 1 mit einem Rückstand von 3,327 Sekunden auf den Sieger, während er mit 2:01.535 die schnellste Rennrunde fuhr – schneller als der Sieger selbst.

Kampf um den Sieg in Rennen 2
Für Rennen 2 fanden Geiger und das Team Verbesserungen, die ein spürbar besseres Gefühl auf der Yamaha R9 ermöglichten.
„Rennen 2 war definitiv besser“, blickte Geiger zurück. „Ich hatte ein viel besseres Gefühl und konnte die Reifen schonen, während ich gleichzeitig die Pace halten konnte.“
Die Verbesserungen ermöglichten es Geiger, während des gesamten Rennens an der Spitze mitzukämpfen und bis zur letzten Runde im Rennen um den Sieg zu bleiben.
Er überquerte die Ziellinie auf P2 und verpasste den Sieg um nur 0,051 Sekunden, während er eine schnellste Runde von 2:01.981 fuhr.
„Am Ende konnte ich dieses Mal um den Sieg kämpfen, aber leider hat es nicht ganz gereicht“, gab Geiger zu.

Fest im Kampf um die Meisterschaft
Trotz des schwierigen Gefühls über weite Teile des Wochenendes brachte Brünn ein weiteres Doppelpodium und wichtige Meisterschaftspunkte ein.
Mit 80 Meisterschaftspunkten belegt Dirk Geiger derzeit den zweiten Rang in der EURO MOTO Supersport-Gesamtwertung, nur 20 Punkte hinter der Tabellenführung.
„Wir pushen weiter und werden in Most wieder angreifen“, so Geiger abschließend. 🏁








