
21.04.2026
Niederlande
Starker Start auf WSSP-Niveau
Der WSSP-Lauf in Assen bot eine besondere Gelegenheit für Dirk Geiger, der als Wildcard-Starter in der Supersport-Klasse auf der Yamaha R9 gemeinsam mit Team APRECO antrat. Von Beginn an zeigte Geiger eine starke Pace und fand sich schnell auf dem hohen Niveau der Konkurrenz zurecht. Im freien Training belegte er mit einer Zeit von 1:37.972 den 12. Platz und unterstrich damit den positiven Auftakt ins Wochenende.

Sturz beeinflusst Qualifying
Der vielversprechende Start wurde durch einen Sturz in den Trainingssessions unterbrochen, wodurch das Motorrad vor dem Qualifying neu aufgebaut werden musste. Trotz der schnellen Arbeit des Teams konnte Geiger in der Superpole nicht vollständig an die zuvor gezeigte Pace anknüpfen und qualifizierte sich mit einer 1:37.559 auf Startplatz 17.
„Nach dem Sturz war es nicht einfach, im Qualifying wieder alles zusammenzubekommen“, erklärte Geiger.

Starke Pace in den Warm-up Sessions
In den Warm-up Sessions zeigte Geiger erneut sein Potenzial. Mit zwei sechsten Plätzen und Rundenzeiten von 1:37.713 sowie 1:37.487 bestätigte er die starke Pace. Diese Ergebnisse zeigten, dass die Geschwindigkeit grundsätzlich vorhanden war, auch wenn sie sich nicht vollständig im Qualifying widerspiegelte.

Schwieriger Rennstart in Race 1
Kurz vor dem Start von Race 1 musste Geiger aufgrund eines technischen Problems das Grid verlassen und aus der letzten Position ins Rennen gehen. Dadurch war das Rennen von Beginn an geprägt von Aufholarbeit. Er beendete Race 1 auf Platz 20 und fuhr eine schnellste Runde von 1:37.853.

Schwierige Bedingungen und vorzeitiges Rennende in Race 2
Race 2 fand unter schwierigen Bedingungen statt, da es kurz vor dem Start zu regnen begann. Dennoch blieb das gesamte Feld auf Slick-Reifen, was die Anfangsphase des Rennens besonders anspruchsvoll machte. Geiger ging die ersten Runden entsprechend vorsichtig an, konnte im weiteren Rennverlauf jedoch an Pace gewinnen und sich steigern.
Das Rennen wurde jedoch aufgrund einer roten Flagge bei noch sechs verbleibenden Runden vorzeitig beendet, wodurch weitere Positionsgewinne nicht mehr möglich waren. Geiger wurde auf Platz 19 gewertet und erzielte eine schnellste Runde von 1:38.446.

Wichtige Erkenntnisse trotz Rückschlägen
Trotz der Herausforderungen lieferte das Wochenende wichtige Erkenntnisse für Dirk Geiger. Die starke Pace in den Trainings- und Warm-up Sessions zeigte das vorhandene Potenzial, während die Rennen verdeutlichten, wie entscheidend Details auf diesem Niveau sind.
Fokus auf die weitere Entwicklung
Das Assen-Wochenende stellt einen weiteren wichtigen Schritt in der Entwicklung von Dirk Geiger mit der Yamaha R9 dar. Die gesammelten Erfahrungen auf WSSP-Niveau werden direkt in die weitere Vorbereitung auf die EURO MOTO Saison einfließen.








