
01.06.2026
Tschechien
Schnelle Anpassung an eine neue EURO MOTO Strecke
Die zweite Runde der EURO MOTO Supersport Meisterschaft brachte für Lennox Lehmann eine neue Herausforderung, als die Serie in Brno gastierte. Während Lehmann mehrere Jahre nicht mehr auf der Strecke gefahren war und die Yamaha R9 dort zum ersten Mal bewegte, half ein zusätzlicher Testtag vor dem Rennwochenende dabei, Vertrauen aufzubauen und sich auf die Anforderungen des Kurses vorzubereiten.
„Wir hatten einen zusätzlichen Testtag in Brno, was definitiv geholfen hat, weil ich dort seit ungefähr acht Jahren nicht mehr gefahren bin und es gleichzeitig mein erstes Mal dort mit der R9 war“, erklärte Lehmann.
Gleichzeitig reiste Team APRECO mit deutlichen Setup-Anpassungen im Vergleich zum Sachsenring an, wodurch Fahrer und Team das Paket weiter verfeinern konnten.
„Wir haben im Vergleich zum Sachsenring einiges am Motorrad verändert“, sagte Lehmann. „Das Team hat einen richtig guten Job gemacht und mir ein starkes Paket gegeben.“

Starkes Qualifying als Basis
Die zusätzliche Vorbereitung zahlte sich schnell aus. Lehmann zeigte von Beginn an konkurrenzfähige Pace und sicherte sich mit einer 2:02.098 den vierten Startplatz, womit er die erste Startreihe nur knapp verpasste.
Damit brachte er sich erneut in eine starke Ausgangslage für beide Rennen.

Wichtige Erkenntnisse in Race 1
Race 1 brachte die nächste Podiumsplatzierung, auch wenn der Deutsche das Gefühl hatte, dass noch mehr möglich gewesen wäre.
Lennox Lehmann sicherte sich Platz 3 in Race 1, 6.278 Sekunden hinter dem Rennsieger und 2.951 Sekunden hinter Platz 2, während er mit einer 2:01.728 eine starke schnellste Rennrunde setzte.
„Zu Beginn von Race 1 habe ich etwas zu sehr gepusht und wahrscheinlich die Reifen überhitzt“, erklärte Lehmann. „Das hat uns zum Ende des Rennens etwas gekostet.“
Trotzdem brachte das Podium weitere wichtige Punkte und bestätigte die starke Pace des Wochenendes.

Verbesserungen zahlen sich in Race 2 aus
Für Race 2 passte Lehmann seine Herangehensweise an und legte den Fokus stärker auf Reifenmanagement über die Renndistanz.
Die Änderungen zahlten sich direkt aus und ermöglichten es ihm, deutlich näher an der Spitze zu bleiben.
Er sicherte sich erneut Platz 3, diesmal nur 2.629 Sekunden hinter dem Sieger und 2.578 Sekunden hinter Platz 2, bei einer schnellsten Runde von 2:02.045.
„In Race 2 habe ich die Reifen deutlich besser gemanagt und der Abstand nach vorne wurde kleiner“, sagte Lehmann. „Am Ende hat nur noch dieses letzte bisschen Grip gefehlt.“

Wachsendes Selbstbewusstsein und kleiner werdender Abstand
Trotz des knapp verpassten ersten Sieges verlässt Lehmann Brno mit einem weiteren Doppelpodium und wachsendem Vertrauen auf der Yamaha R9.
„Der Abstand wird jedes Rennen kleiner“, sagte er. „Wir kommen dem Sieg immer näher.“
Mit 64 Meisterschaftspunkten liegt Lennox Lehmann aktuell auf Platz 3 der EURO MOTO Supersport Gesamtwertung und setzt seinen starken Saisonstart fort.









