21.04.2026

Niederlande

Twan Smits WSBK-Wildcard Einsatz beim Heimrennen in Assen!

Twan Smits WSBK-Wildcard Einsatz beim Heimrennen in Assen!

Heimrennen auf WSBK-Niveau

Der WSBK-Lauf in Assen bleibt als besonderer Moment für Twan Smits, der als Wildcard-Starter in der Superbike-Klasse vor heimischem Publikum antrat. Auf der Yamaha R1 gemeinsam mit Team APRECO lag der Fokus des Wochenendes darauf, Erfahrung auf Weltmeisterschaftsniveau zu sammeln und die Entwicklungsarbeit unter Rennbedingungen fortzuführen.

Konstante Fortschritte in den Trainingssessions

In den ersten Sessions konzentrierte sich Smits darauf, das Motorrad besser zu verstehen und sich an das Niveau der Konkurrenz anzupassen. Ausgehend von Platz 17 im FP1 mit einer 1:35.471 konnte er sich im Verlauf des Wochenendes kontinuierlich steigern und fuhr im FP3 eine 1:34.226.

„Wir haben versucht, uns in jeder Session zu verbessern und das Motorrad besser zu verstehen“, erklärte Smits.

Sturz und Neuaufbau vor dem ersten Rennen

Der Fortschritt wurde durch einen Sturz im FP3 in Kurve 9 unterbrochen, wodurch das Team die Yamaha R1 vor dem Renntag neu aufbauen musste.

„Das Team hat einen super Job gemacht und das Bike nach dem Sturz wieder aufgebaut“, so Smits.

Mit begrenzter Zeit wurde das Superpole-Rennen genutzt, um wieder eine Richtung zu finden und wichtige Daten mit dem reparierten Motorrad zu sammeln.

Anspruchsvolle Rennverläufe

In der Superpole sicherte sich Twan Smits Startplatz 22 mit einer Bestzeit von 1:34.969 und ging damit von dieser Position in alle Rennen. Unter Rennbedingungen lag der Fokus darauf, konstant zu fahren und weitere Erfahrungen auf WSBK-Niveau zu sammeln. Smits beendete Race 1 auf Platz 21 mit einer schnellsten Runde von 1:35.980, gefolgt von einem weiteren 21. Platz im Superpole-Rennen mit einer 1:34.992. Für Race 2 nahm das Team weitere Anpassungen vor, hatte jedoch Schwierigkeiten, die optimale Setup-Richtung zu finden.

„Leider sind wir mit dem Setup in die falsche Richtung gegangen. Da haben wir Fehler gemacht“, erklärte Smits.

Er überquerte die Ziellinie im zweiten Rennen auf Platz 22 mit einer Bestzeit von 1:35.892.

Wichtige Erkenntnisse auf WM-Niveau

Trotz der Ergebnisse lieferte das Wochenende wichtige Erkenntnisse über die Anforderungen in der Superbike-Klasse auf WSBK-Niveau. Das Heimrennen vor eigenem Publikum verlieh dem Wochenende eine zusätzliche Bedeutung, während die gesammelten Erfahrungen direkt in die weitere Entwicklung einfließen werden.

„Im Rennen muss einfach alles zusammenpassen, und diesmal hat das nicht so funktioniert, wie wir es uns vorgestellt haben“, resümierte Smits.

Fokus auf die weitere Entwicklung

Das Assen-Wochenende stellt einen wichtigen Schritt für Twan Smits dar. Der Fokus liegt nun darauf, die gewonnenen Erkenntnisse mitzunehmen und die Entwicklung in den kommenden EURO MOTO Rennen weiter voranzutreiben.