10.05.2026

Deutschland

Twan Smits startet stark in die EURO MOTO Saison am Sachsenring!

Twan Smits startet stark in die EURO MOTO Saison am Sachsenring!

Herausfordernde Bedingungen zum Saisonauftakt

Der Saisonauftakt der EURO MOTO Superbike Meisterschaft 2026 am Sachsenring war ein wichtiges Wochenende für Twan Smits und Team APRECO. Als einziger Yamaha-Fahrer im Superbike-Feld stand Smits vor einem anspruchsvollen Start ins Wochenende, geprägt von wechselhaften Wetterbedingungen und wenig Fahrzeit im Trockenen auf der Yamaha R1.

Zusätzlich erschwerte die Situation, dass es für Smits die erste Fahrt mit der Yamaha R1 am Sachsenring war, wodurch nur wenige Referenzwerte für das Wochenende vorhanden waren.

„Das Wochenende begann ziemlich schwierig für mich, weil ich vorher nicht viel Fahrzeit auf der R1 hatte“, erklärte Smits. „Die ersten freien Trainings fanden unter nassen Bedingungen statt, wodurch es schwierig war, Vertrauen aufzubauen.“

Da die Rennen voraussichtlich im Trockenen stattfinden würden, konzentrierte sich das Team darauf, ein solides Basis-Setup zu erarbeiten und gleichzeitig unnötige Risiken zu vermeiden.

Gute Pace bei trocknenden Bedingungen

Sobald die Strecke abtrocknete, zeigte Smits direkt eine starke Pace. Im FP3 fühlte er sich auf trockener Strecke sofort wohl und konnte von Beginn an einen guten Rhythmus aufbauen.

„FP3 war wirklich positiv“, sagte Smits. „Es war die erste richtige Dry-Session und wir hatten direkt die Pace. Wir waren auf P5, ohne Reifen zu wechseln oder irgendetwas Besonderes zu machen. Das hat sich wirklich gut angefühlt.“

Trotz kleiner Probleme am Vorderrad und fehlendem Grip in einigen Streckenabschnitten blieb die Pace stark genug, um souverän durch Q1 zu kommen und sich einen Platz in Q2 zu sichern.

Starkes Qualifying trotz kleiner Rückschläge

Zu Beginn von Q2 kämpfte Smits direkt nach dem Verlassen der Box mit unerwarteten Vibrationen am Heck, wodurch es schwierig wurde, das volle Potenzial der Session auszuschöpfen.

„Ein paar kleine Dinge am Motorrad haben nicht funktioniert und uns etwas Zeit gekostet“, erklärte er. „Aber am Ende haben wir trotzdem ein wirklich gutes Qualifying hinbekommen.“

Trotz der Probleme sicherte sich Twan Smits Startplatz 5 und erreichte damit das Ziel des Teams, aus den ersten beiden Startreihen ins Rennen zu gehen. Gleichzeitig bestätigte das Qualifying die starke Pace unter trockenen Bedingungen.

Race 1 durch Reifenwahl beeinflusst

Nach einem positiven Warm-up entschied sich das Team für Race 1 für eine andere Vorderreifen-Mischung, um das Gefühl für das Motorrad weiter zu verbessern. Während die ersten Rennrunden äußerst vielversprechend verliefen, erwies sich die Reifenentscheidung im weiteren Verlauf jedoch als Nachteil.

„Die ersten Runden waren wirklich gut. Ich hatte den Holeshot und habe mich richtig stark auf dem Motorrad gefühlt“, erklärte Smits. „Aber nach ein paar Runden hat der Vorderreifen stark abgebaut, weil die Streckentemperatur gestiegen ist.“

Nach einer frühen Führungsphase und klarer Podiumspace musste Smits den Rest des Rennens vor allem verwalten. Am Ende überquerte er die Ziellinie auf Platz 6 und sammelte trotz des Rückschlags wichtige Punkte.

„Wenn P6 schon ein schlechtes Ergebnis ist, dann können wir trotzdem zufrieden sein“, ergänzte Smits.

Starkes Comeback in Race 2

Race 2 zeigte das wahre Potenzial des Gesamtpakets. Nach einem weiteren starken Start lag Smits bereits in der ersten Runde auf Platz 2 und kontrollierte das Rennen mit starker Pace und verbessertem Reifenmanagement.

„Ich wusste, dass meine Pace sowohl am Anfang als auch am Ende des Rennens stark ist“, sagte Smits. „Der Vorderreifen hat deutlich besser funktioniert und wir konnten einen richtig guten Schritt machen.“

Twan Smits sicherte sich Platz 2 im zweiten Rennen, als einziger Yamaha-Fahrer und unterstrich die starke Gesamtleistung des Wochenendes.

Starker Start in die Meisterschaft

Mit 30 Punkten nach dem ersten Rennwochenende verlässt Twan Smits den Sachsenring auf Platz 3 der Gesamtwertung in der EURO MOTO Superbike Meisterschaft.

Das Auftaktwochenende lieferte wichtige Erkenntnisse, zeigte aber gleichzeitig auch das große Potenzial des Yamaha-Pakets für den weiteren Saisonverlauf.