07.09.2026

Deutschland

Max Stauffer macht weitere Fortschritte mit der Yamaha R9 am Nürburgring

Max Stauffer macht weitere Fortschritte mit der Yamaha R9 am Nürburgring

Der Nürburgring war erst das zweite EURO MOTO Supersport-Event für Max Stauffer⁠ auf der Yamaha R9⁠, nachdem er den Aufstieg von der Yamaha R7 Sportbike gewagt hatte.

Dank eines zusätzlichen Testtags am Donnerstag hatte Stauffer wertvolle zusätzliche Fahrzeit, um sich weiter an die Supersport-Maschine anzupassen. Die Fortschritte wurden im Laufe des Wochenendes immer deutlicher und gipfelten im achten Startplatz sowie in Punkteplatzierungen in beiden Rennen.

Wertvolle Fahrzeit auf der R9

Da er erst ein einziges Rennwochenende auf der Yamaha R9 absolviert hatte, bleibt jede Runde ein wichtiger Teil von Stauffers Anpassung an die neue Kategorie.

Der zusätzliche Test am Donnerstag bot die Gelegenheit, mit dem Setup zu experimentieren, bevor die offiziellen EURO MOTO-Sessions begannen.

Im Laufe des Donnerstags und Freitags nahmen Stauffer und seine Crew zahlreiche Änderungen an der R9 vor und fanden allmählich eine bessere Richtung.

In der kombinierten Rangliste des Freien Trainings belegte Stauffer mit einer Zeit von 1:28,509 Minuten den achten Platz, 1,869 Sekunden hinter der von Dirk Geiger⁠ gesetzten Bestzeit.

„Wir haben an diesem Wochenende große Fortschritte gemacht und das Motorrad ziemlich stark verbessert. Wir haben viele Dinge am Bike verändert, und im Qualifying waren wir bisher mit Abstand am dichtesten an der Pole-Position dran. Die Schritte waren definitiv nicht schlecht.“

Verkürzung des Abstands im Qualifying

Das Q1 am Samstagmorgen war von der nassen Strecke geprägt, was bedeutete, dass die entscheidenden Qualifying-Zeiten erst bei besseren Bedingungen erzielt wurden.

Stauffer machte im Vergleich zum Freitag einen weiteren deutlichen Schritt nach vorn, verbesserte sich auf 1:27,440 Minuten und sicherte sich damit den achten Startplatz.

Noch wichtiger war, dass der Rückstand auf die Pole-Position auf nur noch 1,204 Sekunden verkürzt werden konnte. Bei seinem erst zweiten Rennwochenende auf der Yamaha R9⁠ war dies ein weiteres ermutigendes Zeichen für die erzielten Fortschritte.

Rennen 1: Erste Punkte am Nürburgring-Wochenende

Von Platz acht startend, stand Stauffer vor der nächsten Herausforderung: die verbesserte Leistung auf einer einzelnen Runde in eine konstante Rennpace umzusetzen.

Er beendete das erste Rennen auf dem neunten Platz und überquerte die Ziellinie 28,629 Sekunden hinter dem Rennsieger Geiger. Seine schnellste Runde lag bei 1:28,098 Minuten.

Platz 9 brachte Stauffer acht Meisterschaftspunkte ein und bescherte ihm eine weitere volle Renndistanz an wertvoller Erfahrung auf der R9.

Gleichzeitig verdeutlichte das Rennen den nächsten Schwerpunkt für Stauffer und sein Team.

„An den Rennen müssen wir noch ein wenig arbeiten. Aber ich denke, wir haben jetzt eine Richtung, in die wir für Hockenheim gehen können.“

Rennen 2: Eine weitere Top-Ten-Platzierung

Stauffer ging am Sonntag mit dem Ziel an den Start, auf den Erfahrungen aus dem ersten Rennen aufzubauen.

Er beendete das zweite Rennen auf dem zehnten Platz, 26,429 Sekunden hinter Geiger, der an der Spitze sein Nürburgring-Double perfekt machte.

Stauffers schnellste Runde von 1:27,854 Minuten war ebenfalls eine Steigerung im Vergleich zu Rennen 1, während Platz 10 weitere sieben Meisterschaftspunkte einbrachte.

Mit den Plätzen 9 und 10 beendete Stauffer somit sein zweites EURO MOTO-Wochenende auf der R9 mit zwei Top-Ten-Platzierungen und 15 Meisterschaftspunkten.

Fortschritte gehen vor Hockenheim weiter

Auch wenn die reinen Ergebnisse zum jetzigen Zeitpunkt nur ein Teil des Gesamtbildes sind, zeigte der Nürburgring deutliche Fortschritte für Max Stauffer⁠.

Von einer Zeit von 1:28,509 Minuten im Freien Training verbesserte er sich im Qualifying um mehr als eine Sekunde auf 1:27,440 Minuten und verkürzte seinen Rückstand auf die Pole-Position auf 1,204 Sekunden. Beide Rennen lieferten anschließend weitere Erfahrungen mit der R9 über eine volle Renndistanz.

„Ab jetzt müssen wir einfach so hart wie möglich weiterarbeiten, um so gut wie möglich zu sein.“

Nach dem Wechsel von der Yamaha R7 Sportbike auf die Yamaha R9⁠ hat Stauffer nun zwei EURO MOTO Supersport-Wochenenden auf dem neuen Motorrad absolviert. Mit weiteren 15 am Nürburgring gesammelten Punkten und einer klareren Richtung beim Setup liegt der Fokus nun darauf, beim Saisonfinale in Hockenheim den nächsten Schritt zu machen.